Begegnungen auf meinem Weg

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“Nimm meinen Sohn vom Kreuz!”

Vor Jahren gehört die Kathedrale von Chartres wie auch der sie umgebende Hügel zu einem wesentlichen Teil meines Lebens. Damals fand ich dort für einige Tage diese innere Heimat, die ich suchte. Oftmals bin ich stundenlang in der Kathedrale und am umliegenden Hügel gewandert. Vor allem das Labyrinth und die Krypta der Madonna waren mir die heiligsten Orte. Aus meiner Liebe zu diesem Ort habe ich später mein erstes Buch “Die Kathedrale von Chartres – Ein Tempel der Einweihung” geschrieben.

Das wichtigste Erlebnis in Chartres war die Begegnung mit Mutter Maria in der Krypta von Chartres. “Nimm meinen Sohn vom Kreuz!”, war ihre klare und machtvolle Aufforderung. Diese Worte hörte ich laut und deutlich, ähnlich der Worte eines physischen Menschen.

Erst Jahre später erkannt ich die tiefe Bedeutung dieser Aufforderung. Der Sohn der göttlichen Mutter und des göttlichen Vaters bin ich selbst, Michael. Das Kreuz symbolisiert die grobstoffliche Bindung. 

Sich selbst vom Kreuz zu nehmen ist die Aufgabe eines jeden Menschen, der den Weg der zweiten Geburt gehen möchte.

Der ägyptische Meister

Eine wichtige Begegnung war für mich die Erscheinung eines ägyptischen Meisters. Ich lag damals im Bett, sinnierte vor mich hin und plötzlich hörte ich eine dunkle und kräftige männliche Stimme. Ich hörte sie mit meinen Ohren, in der gleichen Weise, wie ich die Stimme eines anderen Menschen höre. Mit klarer Stimme wiederholte er immer wieder in einer mir damals unbekannten Sprache eine bestimmten Satz. Am Ende dieses Satz hörte ich immer die drei Silben Mer Ka Ba.

Damals kannte ich diese Silben nicht. Erst später wurden sie in der ganzen esoterischen Welt bekannt. Für mich ergaben die Worte zu dieser Zeit keinen Sinn. Nachhaltig war für mich jedoch die Dringlichkeit, mit welcher diese Stimme sie ausgesprochen hat.

Später erfuhr ich, dass die Sprache alt-ägyptisch war und ich eine für mich wichtige Botschaft für meine geistige Arbeit erhielt. 

Einige Begegnungen

Zu einem wesentlichen Teil meines Lebens gehörten für einige Jahre die Begegnungen mit Avataren, Schamanen, Priester und Mönche der unterschiedlichsten Religionen und Geistesrichtungen.  Dazu zählen gemeinsame Rituale mit Mönchen der Bon aus Tibet am Großglockner in Österreich, Rituale mit Yogis in Nepal, Rituale mit Maya-Priestern in Mittelamerika und die gemeinsame Zeit mit Avataren in Indien.