Menschen mit 14° Krebs im Horoskop teilen sich einen Wesenszug, der grundsätzlich mit der Thematik Aufmerksamkeit zu tun hat. Dazu kann man sich einen Trichter vorstellen, der am schmalen Ausgang stark magnetisch auf alles wirkt, was in der breiten Öffnung in den Trichter fällt. Der Punkt am Ende des Trichters steht symbolisch für den inhaltlichen Punkt, der die Aufmerksamkeit des 14° Krebs Geborenen fesselt. Die breite Öffnung zieht die ganze Persönlichkeit gleich einem Sog an und richtet sie zum Ende des Trichters aus. Das bedeutet: Wenn sich jemand mit 14° Krebs auf etwas konzentriert, richtet er sein ganzes Wesen darauf. Das Bewusstsein ist dorthin gerichtet, der Wille darauf ausgerichtet, der Intellekt möchte es erkennen und das Fühlen möchte es wahrnehmen.

Das bedeutet, dass diese Menschen sehr oft auch ausschließlich diese Sache im direkten Fokus behalten. Es kann sich dabei um einen anderen Menschen, eine Tätigkeit, den Beruf, ein Hobby oder ähnliches handeln.

Etwas schwieriger ist dieser Wesenszug im Alltag zu erkennen. Auch im täglichen Leben mit seinen unzähligen unbewussten Handlungen agiert der 14° Krebs Geborene in dieser Weise. Um ein Beispiel zu nennen, betrachtet er einen Gegenstand, der seine Neugier weckt, und fokussiert sich ganz darauf. Dann geschieht es nicht selten, dass er magnetisch angezogen wird und sich auch körperlich nähert. Hat man Gelegenheit, diese Menschen zu beobachten, wird man bemerken, dass sie immer wieder von unterschiedlichsten Dingen angezogen werden, die ihre Aufmerksamkeit fesseln. Manche gehen auch körperlich zum Beispiel bei einem Spaziergang zu den einzelnen Gegenständen hin, betrachten sie und gehen erst anschließend weiter.

Es ist ein wesentliches Merkmal ihrer Persönlichkeit, sich mit ihrem ganzen Sein auf etwas einlassen zu wollen. Ihrem Wesen entspricht es, dass sie sich, wenn sie etwas unternehmen, sei es beruflich oder privat, mit ganzem Herzen dieser Beschäftigung oder Sache widmen. Wem in seinem Vorhaben von einem 14° Krebs Geborenen geholfen wird, der hat seine volle Unterstützung.

Durch die positive Substanz können sie sich ganz einer Sache widmen, ohne sich selbst oder den Überblick zu verlieren. Die alte Weisheit, welche besagt, dass man das, was man tut, bewusst tun soll, entspricht der Handlungsweise eines solchen Menschen in Bezug auf die positive Substanz.

Im zwischenmenschlichen Umgang werden diese Menschen sehr geschätzt, da alle Menschen das Gefühl haben, dass man sich ihnen ganz widmet. Niemals kommen sie sich übergangen oder nur oberflächlich betrachtet vor. Parallel zu dieser Zuwendung sind 14° Krebs Geborene fähig, die Dinge intelligent zu betrachten.

Dadurch können Gespräche mit ihnen für alle anderen Menschen insofern eine Herausforderung darstellen, als sie gefordert sind, authentisch und wahrheitsgemäß zu sprechen. Der 14° Krebs Geborene spürt, wenn das Gegenüber sich nicht auf ihn einlässt oder nur oberflächlich agiert. Oberflächlichkeit im Umgang mit Menschen ist ihnen fremd.

In einer Partnerschaft können sie sich ganz auf den Partner einlassen. Sie betrachten ihn dann wirklich als zweite Hälfte einer Gemeinschaft und fühlen sich grundsätzlich sehr wohl. Ein weiterer positiver Wesenszug ist, dass sie den Partner ernst nehmen. Dies geschieht nicht aus einem gewollten Akt heraus, sondern aus einer Selbstverständlichkeit.

Beruflich ergeben sich aus diesen genannten Eigenschaften viele Fähigkeiten und Talente. Vor allem geht es wieder um ihre Begabung, sich auf eine Tätigkeit zu konzentrieren. Durch die positive Substanz entgeht ihnen keine Kleinigkeit, jeder Fehler wird sofort erkannt oder auch jeder notwendige Schritt für eine Verbesserung unmittelbar gesehen. Ein 14° Krebs Geborener im Einfluss der positiven Substanz ist unbestechlich und Ehrlichkeit ein ihm ein angeborener Wesenszug. Dementsprechend können sie im Umgang mit Unehrlichkeit sehr direkt und klar werden.

Durch die innere Entwicklung zeigt sich die positive Substanz als Magnetismus in Richtung eines Fortschritts innerhalb der äußeren Hierarchie.

Die negative Substanz gilt es gut zu erkennen, da ihre Wirkung auf den 14° Krebs Geborenen meist unbewusst geschieht. Grundsätzlich hat sie eine Beschränkung der Weite des Bewusstseins zur Folge. Man möchte fast sagen, dass die negative Substanz das Bewusstsein in seiner Weite einengt. Im obigen Bild des Trichters beschrieben, blendet das Bewusstsein jeglichen Einfluss außerhalb des Trichters völlig aus. Ein Beobachter hat in diesen Fällen manchmal den Eindruck, als ob derjenige die Außenwelt gar nicht mehr wahrnimmt und geistig wie abwesend agiert. Erschwerend kommt hinzu, dass der 14° Krebs Geborene davon meist nichts mitbekommt. Für ihn ist es ganz normal, sich ganz einer Sache ganz hinzugeben.

Wird nun ein solchermaßen abwesender Mensch von einer anderen Person angesprochen, taucht er aus seiner Zuwendung wie aus einem Wasserbecken auf. Meist braucht er dann einige Zeit, um sich auf die neue Situation einzustellen. Für den Beobachter entsteht meist der Eindruck einer inneren Abwesenheit, die er beim 14° Krebs Geborenen zu erkennen meint.

Abwesend ist er jedoch nur bedingt – man könnte es als eine Abwesenheit in Bezug auf die umgebende Wirklichkeit betrachten. Gleichzeitig ist er sehr auf eine einzelne Sache konzentriert. Erwähnt werden muss hier, dass diese Zuwendung keine bewusste Konzentration ist, sondern ein unbewusster Magnetismus, der eine Verdichtung in der Betrachtung zur Folge hat. Je länger der 14° Krebs Geborene etwas beobachtet, desto dichter werden seine inneren Gefühle und Empfindungen und desto mehr blendet er die Außenwelt aus.

Das Problem, welches durch die negative Substanz entstehen kann, betrifft nämlich die bewusste Konzentration. 14° Krebs bedeutet, dass sich jemand der negativen Prägung nicht bewusst ist und immer wieder abgelenkt wird. Grundsätzlich muss man jedoch betonen, dass dieses Problem alle Menschen betrifft und je nachdem, wie weit jemand geistig entwickelt ist, gelöst werden kann. Als solches ist 14° Krebs in seiner positiven wie negativen Substanz eine Gesetzmäßigkeit, die in ihrer Meisterung zugleich die Willenskraft nachhaltig steigert.

Schon hier lässt sich aus den Ausführungen ein höchst hilfreiches Mittel erkennen: Konzentrationsübungen. Dies betrifft natürlich alle Menschen, jedoch in Zusammenhang mit 14° Krebs ganz besonders die mit dieser Substanz Geborenen. Die positiven Auswirkungen sind für diese nämlich schneller sichtbar und erfahrbar. Wer als 14° Krebs Geborener regelmäßig Konzentrationsübungen praktiziert, dreht den Einfluss um. Plötzlich wird er die vormalige Schwäche der Ablenkung als Stärke der Hinwendung erfahren können. Vereinfacht bedeutet dies, dass er durch die Überwindung dieses Magnetismus in seinen Konzentrationsübungen eine Unterstützung erfahren kann.

Die negative Substanz zeigt sich auch als magnetische Zuwendung auf eigene seelische Eigenschaften. In diesen Augenblicken fokussiert sich der 14° Krebs Geborene plötzlich auf einen inneren Zustand. Dies geschieht wiederum für ihn unbewusst und kann von außen als eine Form der inneren Abwesenheit beobachtet werden. Dann kann es auch geschehen, dass er wie in einer Fixation dieses innere Gefühl nicht mehr loslässt. Es zieht ihn immer mehr an und wird er von jemanden in seiner selbstbeobachtenden Verdichtung gestört, erschrickt er meist. Dieses Erschrecken, welches viele 14° Krebs Geborene immer wieder erleben, hat etwas mit der Unterbrechung dieser Fixation zu tun.

Grundsätzlich nimmt die seelische Empfindung das Bewusstsein völlig ein; man ist in diesen Momenten seines Bewusstseins überhaupt nicht mehr gewahr. Die magnetische Verdichtung zieht auch dieses an und der 14° Krebs Geborene identifiziert sich völlig mit der jeweiligen Empfindung.

Auch hier kann man gut einen Weg erkennen, um sie aus diesem Sog der negativen Substanz zu befreien. Es ist die Bewusstwerdung des Wachseins. Der 14° Krebs Geborene sollte, wie übrigens jeder andere Mensch auch, sich immer wieder dessen bewusst werden, dass er ist. „Ich bin“ ist die Formel, welche ihn daran erinnert, dass er selbst ist. Diese Bewusstwerdung, welche ja zugleich eine Selbstbeobachtung zur Folge hat, gleicht einem Befreiungsschlag von diesem Magnetismus.

Im Alltag zeigt sich die negative Substanz immer wieder als Ablenkung. Je nachdem, ob der 14° Krebs Geborene ein eher lebendiger oder stiller Typ ist, zeigt sich diese Ablenkung schneller oder langsamer. Jenseits der Geschwindigkeit gleicht die Wirkung einer immer wieder das Bewusstsein einfangenden Energie. Geht jemand mit einer starken Betonung der negativen Substanz durch die Straßen, kann man fast bildlich erkennen, wie er von unterschiedlichsten Dingen gewissermaßen angezogen wird. In der Beobachtung erkennt man jedoch nicht die Anziehung, sondern die geistige Abwesenheit, welche die Anziehung nach sich zieht.

Wirkt die negative Substanz sehr stark, tut sich dieser Mensch grundsätzlich schwer, präsent zu sein. Einem Außenstehenden mag es so scheinen, als ginge er träumend und abwesend durch die Wohnung oder Straßen, da innere und äußere Dinge das Bewusstsein immer wieder an sich ziehen. Je stärker die negative Substanz in der Seele aufgebaut ist, desto problematischer wird das für diese Menschen.

Die beste Übung besteht vorerst darin, sich so gut es geht seines Umfeldes bewusst zu werden. Es umfasst mehr als nur diese einzelnen Dinge da, denen man sich ausschließlich zuwendet. Gleichzeitig gilt es, sich selbst so bewusst wie möglich zu sein.

„Wachsein“ bedeutet, sich seiner selbst bewusst zu sein. Es ist entscheidend, sich von einem unbewussten und dumpfen Dasein zu einem sich selbst bewussten und lebendigen Sein zu entwickeln.

Vor allem gilt es, sich dessen bewusst zu werden, ob man etwas wirklich will oder ob lediglich eine innere Empfindung dem Bewusstsein suggeriert, man wolle es. Der Unterschied liegt zunächst im Bewusstsein. Eine unbewusste Zuwendung geschieht nicht aus einem freien Willen. Erst die Bewusstwerdung der Empfindung oder Sache, der man sich zuwenden möchte (oder auch nicht), gibt dem Willen die notwendige Voraussetzung, um frei agieren zu können.

Möchte ein 14° Krebs Geborener sich intensiv mit einer Sache auseinandersetzen, wird ihm diese innere Ablenkung immer bewusster werden. Subjektiv erfährt er dies als eine Form der Konzentrationsschwäche. Eigentlich ist es jedoch die Anziehung, und wenn ihm klar wird, dass es weniger Willensschwäche als vielmehr die unbewusste Ablenkung ist, die ihn beeinträchtig, wird der Fortschritt besser gelingen.

Ein weiteres Kennzeichen der negativen Substanz ist eine gewisse innere Enge. Durch die der Substanz impliziten magnetischen Fokussierung auf einen Punkt zeigt sich dies in Verbindung mit dem niederen Ego als Bestätigung desselben. Der nach unten gerichtete Magnetismus hat natürlich eine sich steigernde Enge zur Folge. Durch das niedere Ego wird das Bewusstsein von einem Punkt angezogen, welcher diese Enge als Wahrheit bestätigt. Das einzige Interesse dieses in die Dunkelheit gerichteten Bewusstseins ist die Bestätigung des Egos, damit es überleben kann.

Durch die negative Substanz kommt es durch das Ausblenden der äußeren Gegebenheiten zu dieser Enge. Nur das Innere des Trichters wird gesehen und als einzige Realität wahrgenommen.

Der Weg, um diese Besonderheit in sich aufzulösen, besteht dann natürlich darin, die äußeren Gegebenheiten ganz bewusst zu betrachten und wahrzunehmen. Immer wieder den Blick in die Runde zu werfen, bewusst die umgebende Realität wahrzunehmen und sich vielleicht den einen oder anderen Gedanken darüber zu machen sind gute Formen, der negativen Wirkung auszuweichen.

Im Zentrum jedoch, spricht man vom wachsenden Einfluss der positiven Substanz, geht es um die willentliche Orientierung. Genauer gesagt sollte sich ein 14° Krebs Geborener immer wieder höherer Tugenden bewusst werden. Der Magnetismus wirkt im Einfluss der positiven Substanz nämlich genau dorthin. Höhere seelische Eigenschaften ziehen nun den sich auf diese Weise bewussten 14° Krebs Geborenen an.

In der Praxis bedeutet dies, dass er sich zum Beispiel der Liebe, des Mitgefühls, der Willenskraft oder anderer positiven Eigenschaften immer wieder bewusst werden kann. Die positive Substanz beginnt nun in diese Richtung zu wirken, und für den 14° Krebs Geborenen bedeutet dies eine automatische Entwicklung durch den Magnetismus in das Licht.

Grundsätzlich geht es jedoch darum, die positive und die negative Substanz in sich als Bindung zu erkennen und sich über das Wachsein schrittweise davon zu befreien.