Ein gemeinsamer Wesenszug aller Menschen mit dieser Gradzahl ist ihre grundsätzlich bejahende Lebenseinstellung. Diese äußert sich in jedem Lebensbereich. Es gleicht dies einer vollständigen Durchdringung der jeweiligen Thematik mit positiven und die Meisterung dieser Thematik fördernden Energien. Die Selbstverständlichkeit ihres Tuns lässt viele 28° Krebs Geborene dieses Talent als normal ansehen. In Wirklichkeit bedeutet es eine ununterbrochene bejahende Annahme des Lebens.

Dieser Charakter zeigt sich ganz besonders im Kontakt mit anderen Menschen. In einem gemeinsamen Gespräch wird die angesprochene Lebensthematik des Gegenübers durch die Substanz 28° Krebs vollständig durchdrungen. Gleichzeitig wird sie nach außen hin abgegrenzt. Diese Separierung des persönlichen Themas geschieht automatisch und ist ein Kennzeichen dieses Grades. Dadurch hat der Partner die Empfindung, dass sich jemand mit 28° Krebs ihm vollständig widmet. Er fühlt sich ernst genommen, akzeptiert und in der bestimmten Angelegenheit wahrgenommen und tief verstanden.

Diese Empfindungen haben die Mitmenschen aus einem ganz bestimmten Grund. Sie verspüren diese Durchdringung als Gefühl bzw. als Mitleid oder Mitgefühl. Gleichzeitig entwickelt sich dieses durch 28° Grad in Richtung einer Vollkommenheit der äußeren Hierarchie weiter und daraus erwächst die positive Einstellung gegenüber dem Leben. Die Hilfe, die der andere dadurch erfährt, geschieht durch die Zuwendung automatisch.

Die positive Substanz zeigt sich in Menschen, die von einer großen Natürlichkeit in Bezug auf ihre Hilfsbereitschaft durchdrungen sind. Es gehört für sie zu einem wichtigen Teil ihres Lebens, anderen Leuten zuzuhören, ihnen Aufmerksamkeit zu schenken und wenn nötig zu helfen. Gemeinsam ist allen 28° Krebs Geborenen dabei die mangelnde Einforderung von Lob oder Bestätigung. Die Normalität in der Zuwendung eines Gefühls, welches den Menschen automatisch hilft, lässt sie gar nicht auf die Idee kommen, eine Gegenleistung zu erwarten oder gar zu verlangen.

Beruflich haben Menschen mit dieser Gradzahl ein großes Talent zur Therapie, namentlich zur Gesprächstherapie. Überhaupt sind sie für jegliche Berufe, die eine personifizierte Zuwendung verlangen, sehr geeignet. Psychologen, Therapeuten, Heilberufe, Pädagogen sind bekannte Beispiele. Wichtig sind die Bewusstwerdung ihrer Macht und die Bemühung, jedem Menschen die eigene Freiheit zu lassen.

Es ist ein Anzeichen der negativen Substanz, wenn man in dem Bestreben, jemandem bewusst seine Willensfreiheit zu lassen, eine innere Abwendung oder Trennung verspürt. Dann gilt es, sich innerlich höherer Eigenschaften wie Mitgefühl, Ruhe oder Vertrauen bewusst zu werden. Damit wird dieses negative Gefühl überwunden.

In Partnerschaften schaffen es Menschen in der Durchdringung mit der positiven Substanz sehr gut, dem Partner einerseits tiefe Gefühle entgegenzubringen und andererseits ein ganz eigenständiges Leben zu führen. Gefühlsbindungen, welche die Freiheit einschränken und den eigenen Raum beengen, mögen sie gar nicht. Dann kann es dazu kommen, dass sie Gefühle vorspielen, innerlich jedoch etwas anderes empfinden. Gelingt es ihnen, mit dem Partner eine gemeinsame Empfindung zu erleben – dies kann durch Hobbys oder Gespräche initiiert werden –, fühlen sie sich ihm tief verbunden. Partner mit 28° Krebs im Horoskop sind sehr treu und bis ins Herz bemüht, schöne und wertvolle gemeinsame Stunden zu erleben.

In ihrer inneren Entwicklung wissen sie um den Wert der Feinheit und des Lichts. Wie von selbst strömen sie dorthin und versuchen instinktiv, höhere feinstoffliche Regionen zu erfühlen. Gleichzeitig wachsen das Bestreben nach innerer Freiheit in den Gefühlen und Eigenständigkeit im Leben.

Sehr viele Menschen gewinnen von 28° Krebs Geborenen den Eindruck, dass sie überaus hilfsbereit sind. Dieser Einschätzung können diese selbst oft gar nicht folgen. Vielmehr ist es wieder die vollständige Durchdringung des Anliegens des Gegenübers, welches sie wahrnehmen. Für jemanden mit 28° Krebs ist es völlig normal, ihn mit einem guten Gefühl gleichsam zu durchtränken.

28° Krebs Geborene haben im Grunde gar nicht die bewusste Motivation, jemandem helfen zu wollen. Es ist vielmehr eine tief liegende Anlage, dass diese Hilfe aus ihnen selbst geschieht. Durch einen Kontakt mit jemanden mit 28° Krebs im Horoskop erreicht das Gegenüber eine aus sich selbst wirkende Energie der Hilfe. In diesem Zusammenhang gibt es eine Besonderheit diese Gradzahl betreffend: die Wirkung der Worte dieser Menschen. Ein positiver Zuspruch wirkt weit über das Normale hinaus. Die Angelegenheit wird durch diese Worte vollständig durchdrungen und von positiver Energie geprägt.

Nach einem Gespräch gelingt es ihnen sehr gut, sich ohne größeren Aufwand wieder abzuwenden. Sie haben sich mit dem Thema beschäftigt – und nun ist es gut. Mit der gleichen Selbstverständlichkeit, mit welcher der eigene Lebensbereich oder die Thematik eines Mitmenschen mit den Gefühlen durchdrungen wurde, können sie sich davon lösen.

Diese schnelle Abwendung wird von anderen Menschen nur manchmal bemerkt. In den meisten Fällen fühlen sie sich aufgehoben und tragen diese mitfühlende Energie auch weiterhin einige Zeit in sich.

Für viele 28° Krebs Geborene beginnt jedoch in dieser Abwendung ein innerer Zweifel zu wirken. Sie spüren in sich einen Widerspruch zwischen dem Mitfühlen und der sehr raschen Trennung. Sie missinterpretieren die Lösung als mangelnde Tiefe in Bezug auf das Gefühl. Die Problematik, die sich in diesem Kreislauf entwickeln kann, birgt einen Selbstzweifel in Bezug auf die eigene Gefühlstiefe.

Die Folge ist eine Form von oberflächlicher Selbstbetrachtung. Der Widerspruch zwischen der in Wahrheit wirkenden positiven Kraft und dem Selbstzweifel in der Wahrnehmung des eigenen Tuns hat zur Folge, dass sich das Bewusstsein immer mehr mit Inhalten identifiziert, welche genau diese Oberflächlichkeit fördern. Die niedere Sicht des eigenen Seins beginnt sich langsam zu behaupten. Dies geschieht jedoch nur oberflächlich, da die positive Substanz von 28° Krebs weiterhin aufbauend wirkt.

So kann eine sehr labile Form des Selbstbewusstseins entstehen, welches einerseits um die Verbesserung weiß und andererseits von großen Selbstzweifeln ob der Selbstwahrnehmung geplagt ist. Die Konsequenz ist, dass die leiseste Kritik oder Frage in Bezug auf die Wertigkeit des eigenen Handelns und die eigene Gefühlstiefe im Umgang mit anderen Menschen große Auswirkungen hat.

Wer diese Wesenszüge bei sich bemerkt, kann sich als Hilfe folgende Gesetzmäßigkeiten verinnerlichen: Gefühle sind magnetisch und Gefühle in Bezug auf das Aeon Krebs sind nicht nur magnetisch, sondern auch räumlich beschränkt. Identifiziert sich der Mensch mit dem jeweiligen Gefühl, erfüllt sich seine innere Wertvorstellung. Die Lösung davon wird als eine Art Wertminderung oder Verlust empfunden. Es ist jedoch so, dass es im Laufe der geistigen Schulung und Entwicklung zwingend nötig ist, zu lernen, seine Gefühle zu meistern. Das bedeutet unter anderem, sich jederzeit davon lösen zu können. Wer nun meint, dass die eigene Fähigkeit der Lösung eine mangelnde Tiefe in sich birgt, analysiert sich gänzlich falsch. Es ist im Gegenteil so, dass 28° Krebs Geborene manche Dinge für diese Selbstmeisterung der Gefühle als Anlage schon in sich tragen. Es ist keine Schwäche, nach der Abwendung nicht mehr berührt zu werden, es ist eine Stärke. Das gilt es unbedingt zu erfassen.

Starke Gefühle bedeuten nicht automatisch lichte Gefühle. Je höher und lichter die Gefühle sind, desto feiner werden sie vorerst wahrgenommen. Je stärker die Gefühle, desto dichter und materieller können sie sein. Hohe Gefühle erfährt man erst dann in ihrer wahren Stärke, wenn das Bewusstsein in der Lage ist, sich auf diesen Ebenen oder Sphären zu bewegen. Sonst würde ein Mensch ohne geistige Entwicklung diese Intensität nicht aushalten. Sie wäre sogar schädlich für seinen Körper.

Wer sich mit 28° Krebs im Horoskop dessen bewusst wird, dass manche seiner lichten und leichten Gefühle nicht oberflächlich sind, sondern im Gegenteil einfach nur höher, wird diesen Wesenszug in Zukunft dankbar annehmen können. Ebenso gilt es zu verinnerlichen, dass die Lösung keine Schwäche darstellt, im Gegenteil! Andere Menschen müssen lange üben, um dies zu bewerkstelligen.

Alle diese Charaktereigenschaften sind eingebunden in das grobstoffliche Leben. Nun muss man erkennen, dass sie als solche positiv zu bewerten, für die Befreiung jedoch hinderlich sind. Am Beginn dieser Introspektion kann man sich auf das Erkennen konzentrieren. Mit der Zeit offenbart sich dem Praktiker durch das Wachsein, dass all diese positiven Wesenszüge in Verbindung mit dieser Substanz gelebt werden. Auch hier gilt, dass die Bindungen positiver Eigenschaften, also die Bindungen des Lichts in der äußeren Hierarchie, schwerer erkannt werden als die negativen Bindungen.

Im Einfluss der negativen Substanz von 28° Krebs leben und wirken Menschen in unterschiedlicher Form berechnend und manipulativ. Ein großes Problem in Bezug auf das Erkennen dieser negativen Eigenschaften bei sich selbst ist die oft vorhandene, parallel damit einhergehende Leichtigkeit, mit der dieser Wesenszug gelebt wird. Diese Menschen agieren berechnend und nehmen sich gleichzeitig in dieser Negativität des Handelns nicht so ernst. Daher kommt es immer auch zu einer Form der Selbstmanipulation. Sie reden sich in einem fort ein, dass die Berechnung ihres Tuns nicht so schlimm sei.

Nun gibt es natürlich unterschiedliche Stufen der Intensität der Wirkung der negativen Substanz. Gemeinsam ist diesen Menschen jedoch die berechnende Manipulation, welche man selbst als lässliche Sünde betrachtet. Geht es im Einfluss der positiven Substanz grundsätzlich um die Entwicklung, wirkt die negative Substanz als Aufrechterhaltung und Steigerung eines gegebenen Umstands, welcher im Grunde nur dem niederen Ego dient.

Eine Folge der negativen Substanz ist die Degradierung der Mitmenschen zu Dienern des eigenen Egos. Die Gefühle in der durchdringenden Zuwendung, welche der Mitmensch erhält, wirken nicht in Richtung geistige Evolution. Sie sind vielmehr manipulierend und drängen den Menschen in eine ganz bestimmte Gefühlswahrnehmung. Es geht hierbei einzig um die Bestätigung der eigenen Gefühle.

Das große Problem ist das Erkennen dieser negativen Prägung der Seele. Sie tarnt sich perfekt und kaum jemand kann sie, weiß er nicht um diesen Archon, bei sich selbst, geschweige denn bei jemand anderem erkennen. Nach außen hin wirkt dieser Wesenszug immer noch als gefühlshafte positive Zuwendung.

Ein Beispiel: Jemand trifft sich mit einem Bekannten zu einem Kaffee. Während ihres Gesprächs über alltägliche Dinge wird dieser Freund automatisch in einen begrenzten Raum der Gefühle quasi hineingestellt. Gleichzeitig wirkt die negative seelische Materie manipulierend und drängt den Bekannten, die eigene Ansicht zu übernehmen. Hier ein Wort, da eine Bemerkung oder eine Geste, immer ist der Mensch in Verbindung mit dem niederen Ego bestrebt, sein Gegenüber dazu zu gewinnen, diesem Ego recht zu geben und es in der weiteren Folge zu unterstützten und oder ihm sogar zu dienen. All dies geschieht scheinbar wie von selbst und unter dem Mantel dichter Gefühle.

In vielen Fällen passiert dies unbewusst oder in einer Anlage, die der durchschnittlichen Entwicklung des betroffenen Menschen entspricht. Es ist eine Form der Machtausübung durch das Drängen der Mitmenschen in die eigene Richtung. Setzt jemand dies bewusst ein, begibt er sich auf einen Pfad, der nichts Gutes bringt. Wie jede Identifizierung in Richtung niederes Ego schafft auch diese Manipulation Leid. Es muss nicht eigens erwähnt werden, dass die Gesetze des Karmas all dies speichern.

Meditationen und eine fortwährende Innenschau in Bezug auf diese Themen werden viel Klarheit bringen. Ganz besonders wichtig ist es in diesem Zusammenhang, auf das eigene Gewissen zu hören. Menschen mit 28° Krebs im Horoskop sollten sich angewöhnen, selbst auf die leiseste Gewissensäußerung zu achten. Sanfte und leise Manipulation wirkt oft umso durchdringender, da sie nicht bemerkt wird. Jeder Mensch, der um die Auswirkungen der negativen Substanzen weiß, wird sich natürlich bemühen, sich davon zu befreien.