Wird die Persönlichkeit eines Menschen unter anderem durch die Substanz in Verbindung mit 25° Steinbock gebildet, zeigt sich dies als besondere Art der Zielstrebigkeit. Bildhaft kann man sich das so vorstellen, dass der 25° Steinbock Geborene bewusst oder unbewusst immer ein Ziel vor Augen hat. Dieses Ziel kann sich über jeden Aspekt des Lebens ausdrücken. Es muss kein definiertes Ziel sein wie zum Beispiel das erfolgreiche Absolvieren einer Ausbildung. Es kann sich hierbei um jede Tätigkeit in Bezug auf die physische Ebene handeln. Dazu zählen zum Beispiel das Platznehmen an einem Tisch, das Lesen eines Buches, das innere Erlangen eines Gefühls durch Musik, das Sichaneignen von Wissen und so fort. Alle diese Dinge werden als Ziel definiert.

Erreicht der 25° Steinbock Geborene das Ziel – in diesem Fall würde er am Tisch seinen Platz eingenommen haben –, verändert sich seine innere Haltung. Die genannte Besonderheit in Bezug auf das Anvisieren eines Ziels liegt in der Bewusstseinshaltung dieses Menschen. Im selben Augenblick definiert sich das Bewusstsein über eine haltgebende Struktur. Man kann sich das bildhaft auch so vorstellen, dass es ,einrastet‘, wie ein zuvor noch haltlos schwebender Gegenstand, der nun einem Puzzlestück ähnlich einen strukturellen Halt gefunden hat.

Zusammengenommen bedeutet das, dass sich das Bewusstsein eines 25° Steinbock Geborenen deshalb immer an einem Ziel orientiert, weil es im Erreichen des Ziels den notwendigen Halt bekommt. Zuvor war das Bewusstsein noch ohne Halt und wie ein schwebender Gegenstand braucht es eine Orientierung. Diese Orientierung des Bewusstseins ist das genannte Ziel.

Die Zielstrebigkeit eines 25° Steinbock Geborenen findet seine Ursache daher in der zumeist unbewussten Forderung des Bewusstseins nach Halt. Sie hat somit diese Gradzahl betreffend nichts mit Ehrgeiz zu tun.

Beobachtet sich jemanden mit dieser Gradzahl im täglichen Leben, wird er dieses andauernde Streben danach, eine Tätigkeit abzuschließen, gut beobachten können. Nimmt er am Tisch Platz, wird er ruhig und sein Bewusstsein erfährt Halt. Diese Ruhe liegt jedoch nicht daran, dass er sich vielleicht zwischen der Arbeit an einen Tisch setzt, um eine Pause zu machen – sie stützt sich wiederum auf die Haltgebung des Bewusstseins.

Die Schwierigkeit der Innenschau liegt auch diesen Grad betreffend an der Selbstverständlichkeit, mit welcher diese seelische Prägung gelebt wird. Man kann ohne weiteres behaupten, dass der 25° Steinbock Geborene in jedem Augenblick irgendein Ziel anvisiert und mit seinem Bewusstsein den für ihn notwendigen Halt zu erreichen sucht. Sitzt er am Tisch und möchte einen Schluck Wasser trinken, ist dies das Ziel, steht er wieder auf, definiert sich ein neues Ziel und so fort.

Grundsätzlich geht es das Bewusstsein betreffend zuerst um den Zustand des Schwebens während des Weges in Richtung des Ziels und schließlich um seine Haltgebung.

Deshalb tragen alle 25° Steinbock Geborenen eine gewisse Unruhe in sich, da sie unbewusst dauernd einen Halt anstreben.

Das wesentliche Problem ist jedoch, dass sich dieser Halt bei allen 25° Steinbock Geborenen – ausgenommen sind Menschen, die eine höhere geistige Reife besitzen – an der grobstofflichen Ebene orientiert. Das Bewusstsein der Menschen orientiert sich grundsätzlich am physischen Körper. In einer gewissen Weise ist der grobstoffliche Körper für die allermeisten Menschen die Struktur, an welcher sich das Bewusstsein festhält und sich darüber identifiziert.

Der dieser Gradzahl zugehörige Archon kann diese Menschen das physikalische und chemische Wissen der grobstofflichen Ebene lehren. Viele Physiker und Chemiker sind, ohne es zu wissen, mit diesem Archon oder einem Untergebenen dieses Archons in Kontakt.

Die Orientierung in Richtung der grobstofflichen Ebene birgt auch jene Substanz, durch welche sich der 25° Steinbock Geborene in seiner Persönlichkeit wie selbstverständlich definiert. Diese Substanz wirkt als Bodensatz oder Hefe in seiner Seele immer in Richtung der grobstofflichen Ebene. Gleichzeitig geht es darum, die Grobstofflichkeit in ihrer physikalischen und chemischen Wahrheit zu definieren.

Der oben angesprochene strukturierte Halt für das Bewusstsein findet dann in Bezug auf diese Gradzahl seine Erfüllung, wenn das Bewusstsein sich an einer grobstofflichen Wahrheit festhält.

Diese Wahrheit orientiert sich an den jeweiligen gesellschaftlichen Normen und Gesetzen.

Wesentlich für alle 25° Steinbock Geborenen ist deshalb eine gewisse Art der Rechtschaffenheit. Es ist diesen Menschen wichtig, die Dinge in einer ordentlichen Weise abzuschließen.

Diese Rechtschaffenheit bedarf einer genaueren Erklärung. Grundsätzlich wird diese Eigenschaft als sehr positiv bewertet. Die Eigenschaft der Rechtschaffenheit stützt sich darauf, inwieweit derjenige grobstofflich, seelisch und geistig eine positive gesellschaftliche Ordnung unterstützt.

Im Blick auf die grobstoffliche Ebene ist dies für ein zwischenmenschliches Leben unverzichtbar. Ohne Rechtschaffenheit ist kein gemeinschaftliches Leben möglich. Eine Konsequenz wäre, dass man gerechtfertigte Ansprüche nur noch über Gerichte durchsetzen könnte.

Oftmals nehmen sie die Position des Wächters in Bezug auf eine bestehende Ordnung ein. Nicht selten handelt es sich hierbei um gesellschaftliche Gruppen. Die innere Ordnung dieser Vereinigung – es kann sich zum Beispiel um einen Verein handeln – gilt als notwendiger und für alle Beteiligten positiver Überbau. Wer sich daran hält, gilt als standhafter, positiver und rechtschaffener Mensch.

Schert jemand aus dieser Ordnung aus, begibt er sich aus dem Blickfeld des 25° Steinbock Geborene. Man kann fast behaupten, er wird vergessen.

Die Problematik für einen 25° Steinbock Geborenen liegt darin, die physische Ordnung über die geistige Ursache stellen zu wollen. Aus diesem Grund haben 25° Steinbock Geborene eine starke Tendenz, die physische Ordnung als höchste Orientierung zu definieren. Die innere Orientierung ist ihre Rechtschaffenheit, die als positiv auch von anderen Menschen bewertet wird. Sehr oft werden sie als angesehene Persönlichkeiten in einer Gesellschaft angesehen.

Zumindest kommt es zu einer inneren Eingliederung. Das bewirkt, dass die anderen Leute keinen Widerstand aufbauen.

Bleibt das Bewusstsein offen und bemüht er sich auch um Mitgefühl, kann dieser Mensch ein rechtschaffenes und schönes Leben führen. Das hat positive Auswirkungen auf die nächste Inkarnation in einem physischen Körper.

Definiert er jedoch seinen geistigen Weg auf Grundlage dieser physischen Gegebenheiten, führt dieser in die Dunkelheit. Dies geschieht zwingend, weil die Oberflächlichkeit des Wissens Dunkelheit ist.

Die Ernsthaftigkeit der Beschäftigung mit höherem Wissen darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass dieses dessen ungeachtet oberflächlich sein kann. 25° Steinbock Geborene haben die Anlage, ein zwischenmenschliches Agieren im Sinne positiver seelischer Anlagen über seinen eigentlichen Wert hinaus zu beurteilen. Vor allem schätzen sie positive Eigenschaften bei anderen Menschen über das normale Maß hinaus als positiv ein. Nur weil jemand freundlich und vielleicht hilfsbereit war, kann es dann geschehen, dass er plötzlich zu einem Heilsbringer in der Nachbarschaft wird.

Für alle 25° Steinbock Geborenen ist es deshalb besonders wichtig zu erkennen, dass die Inkarnation in der grobstofflichen Ebene mit einem entsprechenden Körper ausschließlich dazu dient, sich innerhalb dieses Feldes der Spannung zwischen Licht und Dunkelheit seelisch und geistig zu entwickeln. Das Leben auf der Erde ist nicht das Ziel, es ist ein kurzer Aufenthalt, welchen man dazu nutzen sollte, sich zu entwickeln.

Definiert man Licht und Dunkelheit über positive und negative seelische Eigenschaften, entspricht auch dies nicht der Wahrheit. Binden positive seelische Eigenschaften den Menschen in die grobstoffliche Ebene, wie dies durch die positiven Substanzen aller 360 Archonten der Erdgürtelzone geschieht, sind sie als negativ zu bewerten. Das seelische Licht, welches an die Grobstofflichkeit bindet, ist sogar um so schwerer zu erkennen.

Die Rechtschaffenheit eines 25° Steinbock Geborenen ist daher für das gesellschaftliche Leben in der Grobstofflichkeit notwendig. Strebt jedoch jemand die Befreiung an und meint, Rechtschaffenheit sei eine Eigenschaft des befreiten Bewusstseins, geht er fehl. Das befreite Bewusstsein orientiert sich rein an den vier Göttlichen Eigenschaften All-Macht, All-Weisheit, All-Liebe und Unsterblichkeit und nicht an der grobstofflichen Ordnung, so rechtschaffen sie auch sein mag.

Befindet sich in der Seele des 25° Steinbock Geborenen mehr negative Substanz, stärkt er sein grobstoffliches Bewusstsein in der Ausrichtung in die seelische Dunkelheit. Dann entwickelt sich der Bodensatz bzw. die Hefe von 25° Steinbock im Sinne der Dunkelheit.

Es muss nicht erwähnt werden, welches Leid sich derjenige selbst antut. Wer nach einem solchen Leben stirbt, findet sich im Jenseits, also in der Astralebene, in der entsprechenden Unterebene der Dunkelheit wieder.

Die Persönlichkeit eines solchen Menschen definiert sich rein über die Grobstofflichkeit als einzige Wahrheit. Alles und jedes muss physisch erklärbar sein, ansonsten existiert es nicht. Dieser Bewusstseinszustand kann jedoch nur aufrechterhalten werden, wenn sämtliche seelischen und geistigen Vorgänge, die innerhalb der physischen Ebene in Erscheinung treten, nicht nur geleugnet (was eine Auseinandersetzung nach sich ziehen würde), sondern gänzlich ignoriert werden. Für diese Menschen gibt es keine seelische oder geistige Realität.

Gleichzeitig nimmt nicht nur die physische Realität, sondernd vor allem die persönliche Vorstellung von Rechtschaffenheit in der physischen Welt immer engere Formen an. Sie werden immer zwingender, nicht nur für diesen Menschen selbst, sondern auch für sein engeres Umfeld. Befindet sich derjenige jedoch in einer Machtposition, kann es für die anderen nicht nur schwierig werden. Es besteht vielmehr die Tendenz, dass der 25° Steinbock Geborene, hat er sehr viel negative Substanz aufgebaut, zum Despoten über seinen Machtbereich wird. Dann werden die Gesetze immer enger und passen sich immer mehr der egozentrierten Vorstellung des Diktators an. Es muss nicht erwähnt werden, wie sehr dies dem 25° Steinbock Geborenen selbst schadet. Das Leid, welches er nach seinem Tod erleiden muss, ist unbeschreiblich.

Normalerweise zeigt sich die negative Substanz je nach Charakter durch eine sich steigernde Enge im Bewusstsein. Wer dies in sich erkennt, kann durch positive Eigenschaften der Offenheit der Enge entgegenwirken und wird dadurch die negative Substanz verringern.

Wesentlich für alle 25° Steinbock Geborenen ist die Erkenntnis, dass nicht das physische Leben im Mittelpunkt steht. Die Erde ist eine Schule und nicht das Zuhause.