Die Praxis der Introspektion

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Erkenne Dich selbst!

Es ist für jeden sich auf einem spirituellen Weg befindlichen Menschen ein wesentlicher Bestandteil, sich selbst zu erkennen. Diese Selbsterkenntnis beginnt dort, wo man sich gerade befindet. Welchen Charakter habe ich? Welche Persönlichkeit bin ich? Welche Schwächen habe ich? Besitze ich Talente? Gehört jemand einer Religion an, dann drängen Fragen in Bezug auf die Gebote oder Verbote ins Zentrum der Selbsterkenntnis. Befolge ich die Gesetze der Religion? In der Hermetik gibt es die Introspektion in Bezug auf die 4 Elemente. Positive und negative Eigenschaften wie Begeisterung oder Zorn (Feuer), Mitgefühl oder Trägheit (Wasser), Toleranz oder Oberflächlichkeit (Luft)  und Disziplin oder Sturheit (Erde) erklärt die Beschaffenheit der Seele und ihre Auswirkung auf den Körper und den Geist. 

Die Innenschau jeder Religion oder Lehre richtet sich immer am Inhalt der jeweiligen Religion oder Lehre aus. Es kommt immer wieder vor, dass eine Religion das als positiv bewertet, was für eine andere Religion als negative Eigenschaft bewertet wird. Die grundsätzliche Frage stellt sich natürlich in Bezug auf die Berechtigung der Einteilung. Wie ist es möglich, nachdem wir alle Menschen sind, dass es unterschiedliche Bewertungen gibt. Dies mag bei weltlichen Systemen eine gewisse Berechtigung haben. Spricht man jedoch über das Menschsein an und für sich, dann ergibt sich ein Unterschied einzig über die seelische und geistige Reife des Menschen, der fähig ist, sich positive und negative Eigenschaften einzugestehen und die notwendige Konsequenz im eigenen Denken und Handeln zu ziehen.

Die Selbsterkenntnis in den Mysterien des Lichts definiert sich nicht über Gebote oder Verbote. Es geht grundsätzlich auch nicht um eine subjektive Einschätzung der Persönlichkeit oder um die 4 Elemente. Der Zugang ist die Beschaffenheit der Seele selbst. 

Die Ordnung der Beschaffenheit der Seele gehört zu den höchsten Mysterien

Grundsätzlich besteht die Seele (Astralkörper) aus astraler Materie. Diese seelische Substanz verhält sich zur astralen Welt (Astralebene) in ähnlicher Weise, wie der physische Körper zur grobstofflichen Welt. Es herrschen andere Gesetze, und insofern verändert sich die gegenseitige Beeinflussung des Körpers und der Astralebene. Gleichwohl kann man diese Substanz als das Fleisch der Seele beschreiben. Die Zusammensetzung dieser Seelensubstanz ist sehr komplex. In der alten Sprachen wurde die Grundsubstanz der Seele aus bestimmten Gründen “Bodensatz” oder “Hefe” genannt. 

Jeder Mensch auf unserem Planeten besteht aus dieser Seelensubstanz. Dabei spielt es keine Rolle, welcher Nation oder Religion jemand angehört. Wesentlich ist in Bezug auf die Verhältnismäßigkeit unseres Planeten zum Sonnensystem die Geburtszeit und der Geburtsort. Durch den Prozess der Inkarnation bekommt jeder Mensch seine individuelle Substanz der Seele. Diese Substanz steht mit geistigen Kräften in direkter Verbindung. Diese Wesenheiten sind die Archonten. Man kann vereinfacht sagen, dass das Fleisch der Seele des Menschen aus der gleichen Substanz besteht, wie die Archonten. 

Die Frage nach der Innenschau beantwortet sich dadurch von selbst. Diese Substanz gilt es in sich zu erkennen! Das ist die Introspektion der Mysterien des Lichts. 

Wer dies zum ersten Mal erfährt, erlebt eine Form des Schocks. Plötzlich erkennt und erfährt man, woher alle diese Merkmale der eigenen Persönlichkeit und des Charakters kommen. Diese Form der Introspektion ist der Blick in das Innerste der eigenen Seele.

Es gibt positive wie auch negative Archonten. Damit verbunden besitzen die Menschen positive und negative Wesenszüge der Persönlichkeit. Letztendlich binden alle positiven und negativen seelischen Eigenschaften verbunden mit den Archonten den Menschen an die grobstoffliche Welt. Diese Substanzen zu erkennen, ist die Praxis der Introspektion der Mysterien des Lichts.