Die Praxis der Konzentration

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Die Notwendigkeit der geistigen Übungen

Immer wieder begegne ich spirituellen Menschen, die es verabsäumen, Übungen der Konzentration zu praktizieren. Grundsätzlich ist es jedoch so, dass es ohne einer gewissen Ausbildung des Geistes nicht möglich ist, die Mysterien des Lichts zu erfahren. Es bedarf der Ausbildung des Willens. 

In Bezug auf die Willensschulung kann ich vor allem das Buch von Franz Bardon “Der Weg zum wahren Adepten” empfehlen. Die Praxis betrifft die 1., 2. und 3. Stufe. Da Franz Bardon einen magischen Weg lehrt und dies auch so beschreibt, muss man grundsätzlich  wissen, dass der Weg in Verbindung mit den Mysterien kein hermetischer oder magischer Weg ist. Ich empfehle das Buch deshalb, weil die Übungen der Gedankenbeobachtung, Gedankenkontrolle, Gedankenzucht wie auch sämtliche Sinnesübungen sehr gut beschrieben sind. Diese Übungen kann man und sollte man auch täglich praktizieren. 

Zusätzlich zu den Übungen, wie sie Franz Bardon beschreibt, sind vor allem mehrpolige Übungen wichtig und notwendig. Hierbei geht es darum, zum Beispiel den Willen, das Fühlen und den Intellekt gleichzeitig in sich zu erfahren. Diese Praxis lehre ich in den Seminaren.

Vergisst ein ansonsten vielleicht sehr spiritueller Mensch diese Praxis, dann ist er nicht in der Lage, willentlich höhere seelisch-geistige Zustände mit seinem Bewusstsein zu erfahren. Ebenso bedarf es für die Praxis der Kontemplation, der Introspektion und der Meditation grundsätzliche Fähigkeiten in Bezug auf die Konzentration. Eine höhere oder gar göttliche Eigenschaft in sich zu imaginieren, bedarf neben dem Wissen, wie man diese Eigenschaft überhaupt in sich wachruft, der Fähigkeit der Konzentration.

Man kann die Konzentrationsübungen als tägliches Übungsprogramm betrachten. Analog einem Sportler mit dem Körper muss man auf dem spirituellen Weg den Geist regelmäßig trainieren. Es braucht auf dem Weg grundlegende Fähigkeiten der Konzentration.