Die Praxis der Meditation

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Meditieren will gelernt sein

Es ist nicht ganz einfach zu meditieren und es bedarf einer gewissen Ausbildung der Konzentration und Kontemplation. Wer richtig meditiert, agiert nämlich gleichzeitig mit dem Willen und dem Fühlen. 

Jemand möchte vielleicht über die Praxis des 5. Baums meditieren. Die innere Frage seine Meditation bezüglich bezieht sich auf diese Praxis. Durch seine Konzentration dringt er immer tiefer in das Mysterium des 5. Baums ein. Vielleicht ist es ihm möglich, sich in die Orte der Mysterien zu versetzen. Gleichzeitig, und das ist wesentlich, bedarf es der Hingabe gegenüber diesen Inhalten, die der Meditierende gefühlshaft und intuitiv erfährt. Beschränkt er sich nämlich rein auf die Konzentration, dann kann es sein, dass er sich in die Nähe der Mysterien begeben kann, er wird sie jedoch nicht entziffern können. Dazu bedarf es der gleichzeitigen Kontemplation. 

Während eines Seminars hat eine Teilnehmerin ein schönes Bild gezeichnet. Sie beschrieb die Meditation mit dem Bild der Sonne über dem Meer. Die Sonne symbolisiert die Konzentration und das Bewusstsein. Das Meer die gefühlshafte Hingabe zu den jeweiligen Inhalten.

Wer nur fühlt, hat nicht die Kontrolle, wohin er fühlt. Wer nur konzentriert ist, fühlt den Inhalt nicht. Meditieren bedeutet, über die gleichzeitige Konzentration und Hingabe höhere Mysterien wahrhaftig zu erkennen und zu erfahren. Meditierend reist man durch die Orte der Mysterien.