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Fragen an Michael

Einige alltägliche Fragen

Kann diesen Weg jeder Mensch gehen oder ist dies nur für wenige Menschen möglich?

Das ist jedem Menschen möglich. Vorerst geht es um den ersten Schritt. Nur wer beginnt, kann weiter gehen.

Die meisten Menschen stehen mit Beruf und Familie im Leben und haben oft nicht viel Zeit. Wie soll dies funktionieren?

Die wichtigste Praxis ist das Wach-Sein. Das kann man zu jeder Zeit und überall. Wer im Bus sitzt, kann ebenso das Wach-Sein üben wie im Büro. Die anderen Übungen kann man sich am Tag oder in der Woche einteilen. Man findet immer Zeiten dazwischen. Es geht oft gar nicht darum, stundenlang zu meditieren. Wesentlich ist, dass man es richtig macht. Mit der Zeit werden die Übungen und Meditationen ein Teil des täglichen Lebens. Sie werden für den Einzelnen auch immer wichtiger.

Deine Seminare sind immer am Wochenende oder an Feiertagen. Sind sie wichtig auf dem Weg?

Viele Schüler kommen regelmäßig. Das hilft sehr. Vor allem dienen die Seminare der Erfahrung der Mysterien des Lichts und der Mysterien für den praktischen Weg. Ebenso ist die Praxis während der Seminare wesentlich. Durch den Preis der Seminare ist es den Leuten möglich, öfters zu kommen. 

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mein Körper auf die Meditationen und die Praxis reagiert. Was kannst Du mir dazu sagen?

Dass der Körper auf die Kräfte reagiert, ist ganz normal. Man kommt mit Kräften in Verbindung und auch der Körper durchläuft verschiedene Prozesse. Was hilft ist Bewegung und frische Luft.

Was denkst Du über Sport?

Ich persönlich mache sehr wenig Sport. Insofern bin ich nicht der richtige Ansprechpartner. Andererseits unternehmen wir viele Spaziergänge, was uns sehr gut tut. Auch praktizieren wir manchmal Yoga oder laufen auf dem Trampolin. Bewegung ist wichtig. Wie viel, das muss jeder selbst entscheiden.

Manchmal kommt es vor, dass Familienmitglieder heftig darauf reagieren, wenn sich jemand mit geistigen Dingen intensiv beschäftigt. Vor allem dann, wenn die Familie sehr religiös ist oder ein sehr naturwissenschaftliches Verständnis des Lebens haben. Wie kann man lernen, damit umzugehen?

Auch hier muss jeder für sich den richtigen Weg finden. Einerseits ist es verständlich, dass sich Freunde oder Familienmitglieder Gedanken machen, wenn sich jemand plötzlich intensiv mit geistigen Dingen auseinander setzt. Andererseits gibt es viele negative Reaktionen. Vor allem für Menschen, die sehr religiös sind oder sich im Gegenteil überhaupt nicht dafür interessieren, ist es oft nicht nachvollziehbar, dass man plötzlich beginnt zu meditieren und sich allgemein für die geistige Entwicklung interessiert. Wichtig finde ich in diesem Zusammenhang, nicht missionarisch zu agieren.

Soll man anderen Menschen von Deiner Arbeit erzählen?

Wenn man möchte, dann ja. Grundsätzlich geht man den Weg für sich selbst.